Eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden.
1926 gegründet. 100 Jahre später stärker denn je.
Die Geschichte von STEINCO ist keine glatte Erfolgsgeschichte – und genau das macht sie besonders. Sie ist eine Geschichte über Mut, Zusammenhalt und die Überzeugung, dass ein gutes Unternehmen mehr ist als seine Zahlen.
Der WDR hat diese Geschichte aufgegriffen und erzählt sie so, wie sie ist: authentisch, menschlich und mit dem Blick hinter die Kulissen eines Unternehmens, das weiß, was es trägt – und wohin es geht.
Die Reportage lief am 17.07.2026 in der Lokalzeit des WDR.
Vom Drehteilehersteller zum Spezialisten für Rollen und Räder
Was heute selbstverständlich klingt, war einmal eine bewusste Entscheidung: STEINCO startete nicht als Rollenhersteller. Das Unternehmen wurde 1926 in Wermelskirchen gegründet und betrieb zunächst eine Drehteilefertigung – die Rollenproduktion kam später hinzu und entwickelte sich schließlich zum alleinigen Kerngeschäft.
Lange hat dieses Modell funktioniert. Doch der zunehmende Preisdruck in der Automobilbranche setzte die Drehteilefertigung immer stärker unter Druck – während die Rollenproduktion kontinuierlich wuchs und sich in anspruchsvollen Branchen wie der Medizintechnik, Luftfahrt und Großküche einen Namen machte.
Was folgte, war kein Scheitern – sondern eine Entscheidung. Eine Entscheidung, die Mut erforderte und STEINCO zu dem gemacht hat, was es heute ist.
Ein Einschnitt. Und der Mut, ihn als Chance zu begreifen.
2018 stellte STEINCO einen Insolvenzantrag. Ein Moment, der für viele das Ende bedeutet hätte – für STEINCO war er der Beginn eines neuen Kapitels.
Die Herausforderung in dieser Phase war enorm: den laufenden Geschäftsbetrieb stabilisieren, das Vertrauen von Kunden, Lieferanten und Partnern erhalten und gleichzeitig intern Orientierung geben – in einer Zeit, in der vieles ungewiss war.
Was diese Phase auch gezeigt hat: wie belastbar ein Unternehmen wirklich ist. Nicht in den guten Zeiten – sondern genau dann, wenn es darauf ankommt.
Der defizitäre Drehbereich wurde beendet. STEINCO wurde konsequent auf das Rollengeschäft ausgerichtet. Eine Entscheidung, die schmerzhaft war – aber notwendig, um Zukunft zu ermöglichen.
Was der Geschäftsführer Ralf Goos zu diesem Thema sagt und den vollständigen Blick hinter die Kulissen – erzählt die WDR-Reportage am 17.07.2026.
STEINCO heute – Erfahrung trifft Haltung.
Was bleibt, wenn man ein Unternehmen neu ausrichtet? Bei STEINCO ist es das, was von Anfang an da war: der Anspruch, nicht einfach Produkte zu liefern – sondern Lösungen, auf die sich Kunden verlassen können.
Heute ist STEINCO finanziell solide, fokussiert und international aufgestellt. Mit rund 200 Mitarbeitenden, moderner Fertigungstechnik und einer eigenen Entwicklungsabteilung entstehen an mehreren Standort in Deutschland Rollen und Räder für Branchen, in denen Zuverlässigkeit keine Option ist – sondern Voraussetzung.
Medizintechnik, Luftfahrt, Großküche, Ladenbau, Labor – die Kunden von STEINCO arbeiten in Umgebungen, in denen jedes Detail zählt. Und genau dort setzt STEINCO an: nicht mit Standardlösungen, sondern mit dem Anspruch, die beste Lösung für die jeweilige Anwendung zu finden.
Was sich verändert hat, beschreibt es vielleicht am besten so: Aus einem Hersteller ist ein Partner geworden. Einer, der zuhört, mitdenkt und liefert – seit 100 Jahren.
Eine Geschichte, die weitergeht.
100 Jahre sind kein Endpunkt. Sie sind ein Beweis – dafür, dass ein Unternehmen, das Verantwortung übernimmt, sich anpasst und zusammenhält, auch die nächsten Jahrzehnte gestalten kann.
Der WDR hat diese Geschichte begleitet. Mit der Kamera in der Produktion, im Gespräch mit dem Geschäftsführer und dem Betriebsratsvorsitzenden – nah dran, ungeschönt und mit echtem Interesse an dem, was STEINCO ausmacht.
Schauen Sie sich jetzt die ganze Geschichte in der Mediathek an
Mehr über STEINCO, seine Produkte und seine Geschichte.